Apple’s iPhone

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Seit Apple 2007 das erste iPhone auf den Markt brachte, ist es zu einer jährlichen Tradition unter den Technik-Begeisterten auf der ganzen Welt geworden, die Veröffentlichung der neuesten Generation des Smartphones herbeizusehnen und zu spekulieren, mit welchen Neuerungen der Apfel-Konzern sein Flaggschiff in diesem Jahr ausgestattet hat. Das iPhone setzte Maßstäbe. Es markierte den Beginn des Smartphone-Zeitalters und genießt Kultstatus. Die Belohnung: Apple verkauft jährlich mehr als 80 Millionen Exemplare. 50 Prozent aller benutzten Smartphones weltweit tragen den Apfel auf der Rückseite. Aber was macht den Reiz des iPhones aus?

Die Technik des iPhones
Das Apple-Smartphone funktioniert über einen Touchscreen, dessen sensible Oberfläche hohe Maßstäbe setzt. Das iPhone kommt deshalb mit einer Taste aus. Diese Menüstaste führt den Benutzer stets sicher zurück ins Hauptmenü des Betriebssystems iOS. Dort kann der User zwischen der Telefonfunktion, dem Schreiben von SMS, dem Verfassen von Notizen, technischen Dienstleistungen wie dem Einstellen einer Weckzeit, dem Führen eines Terminkalenders, der Benutzung der hochauflösenden Kamera oder dem Betrachten von Fotos und Videos wählen. Der hochauflösende Screen ist HD-fähig.

Doch der eigentliche Reiz des iPhones geht nicht von diesen Standard-Funktionen aus. Herzstück des iPhones ist seine Internetfunktion. Das Gerät ist standardisiert mit einem W-LAN-Adapter ausgestattet und kann folglich problemlos in ein kabellose Netzwerk eingebunden werden. Zudem ist das Smartphone UMTS-fähig, sofern man über einen entsprechenden Tarif seines Netzanbieters verfügt. Dies bedeutet, man kann mit dem iPhone problemlos Emails abrufen, über den Safari-Browser im Netz surfen und sogenannte Apps (Anwendungen) herunterladen. Diese Apps bescherten dem iPhone seinen Siegeszug.

Die Apps und das iPhone
Iphone-Apps sind Programme dritter Programmierer, die man über den App-Store des Smartphones aus dem Internet herunterladen kann. Sie treten sowohl in kostenpflichtiger als auch in kostenloser Form auf. Apps haben eine gänzlich unterschiedliche Ausrichtung. So gibt es viele Spiele in App-Form, aber auch Programme wie den Wetterdienst, einen Staumelder oder einen Filialfinder für den nächsten Supermarkt. Die Gesamtzahl der verfügbaren Apps ist längst sechsstellig geworden.

Der Reiz an den Anwendungen geht davon aus, dass sie aus dem Handy ein Multifunktionsgerät machen, dass sich den jeweiligen Erfordernissen anpasst. Im Zug wird das iPhone durch die Apps zur Spielkonsole, beim Joggen zum Trainingshelfer und im Auto zum Navigationssystem. Anders als auf den Geräten mit einem anderen Betriebssystem geht von den iPhone-Apps zudem keine Virengefahr aus, da Apple jede Applikation vor der Freigabe prüft. Häufig beklagen sich die User und die Programmierer der Apps über dieses rigide Verfahren, weil es die Veröffentlichung der Anwendungen verzögert. Zudem schließe der Konzern Programme aus, die ihm nicht gefielen, lautet ein häufiger Vorwurf. Der Effekt ist jedoch auch, dass die Apps bislang absolut sicher sind.