Akkuträger – das Herz der E-Zigarette

akkutraeger

E-Zigaretten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, die sich in Leistung, Design und natürlich auch im Umfang der angebotenen Extras unterscheiden. Das “Dampfen” ist für einige dabei zu einem Hobby geworden und somit wird selten auf Standard-Angebote bei E-Zigaretten zurückgegriffen, sondern die Dampfer verfügen über mehrere Akkuträger und Verdampfer, die sie unterschiedlich miteinander kombinieren, um das größtmögliche Dampfvergnügen zu erhalten.

Der Akkuträger gehört dabei zu den Teilen, die wohl die meisten Variationen zulassen. Hier gibt es nicht nur unterschiedliche Designs und Formen, sondern auch die Leistung der angebotenen Akkuträger variiert sehr stark und Extras wie die Anzeige der gemachten Züge, den Ladestand des Akkus und ähnliches sind nicht ungewöhnlich. Einige Akkuträger können sogar mit Apps verbunden werden, sodass eine Auswertung des Dampfverhaltens über ein Smartphone oder Tablet erfolgen kann.

Die Funktionsweise des Akkuträgers

Der Name verrät es schon: Der Akkuträger ist der Teil der E-Zigarette, der für den Strom zuständig ist. In ihm befinden sich Lithium-Ionen-Akkus, die teilweise austauschbar sind, teilweise aber auch je nach Modell fest im Gerät verbaut sind.

Geladen wird der Akkuträger zumeist über einen USB-Anschluss, auch wenn die Akkus ausgewechselt werden können, ist das Laden direkt über das Gerät möglich. Auf das Dampfvergnügen muss dabei in der Regel nicht verzichtet werden, denn die meisten Akkuträger funktionieren auch während des Ladevorgangs.

Für die Verbindung vom Akkuträger mit dem Verdampfer verfügt der Akkuträger über ein Gewinde mit Kontaktpol, sodass der Verdampfer einfach aufgeschraubt werden kann. Einige Pole sind mit einer Feder versehen, um auch bei verschiedenen Verdampfern den Kontakt leicht herstellen zu können. Andere Pole sind relativ fest, können aber leicht angehoben werden, wenn es einmal zu Problemen beim Kontakt kommt. Wichtig ist hier nur, dass der Pol regelmäßig mit einem trockenen Tuch gesäubert wird, um den Kontakt zu gewährleisten.

Jeder Akkuträger verfügt darüber hinaus über einen Taster. Für einen Zug an der E-Zigarette wird der Taster gedrückt und somit die Energie aktiviert und der Verdampfer tut seinen Dienst und lässt das Liquid verdampfen. Wird der Taster losgelassen, ist natürlich die Stromversorgung gleich wieder unterbrochen und es wird kein weiteres Liquid verdampft. Neben dem Taster finden sich am Akkuträger je nach Modell noch ein Display sowie weitere Tasten, mit denen die Leistung des Akkuträgers reguliert werden kann.

Leistung und Modi der Akkuträger

In den Anfängen der E-Zigarette gab es noch wenig Auswahl, was die Leistung der Akkuträger anging. Zur damaligen Zeit wurden die meisten Geräte ausschließlich im Volt-Modus betrieben und waren mit wenigen Watt Leistung ausgestattet. Je beliebter die E-Zigaretten wurden, desto größer wurden natürlich auch die Anforderungen an die Geräte, sodass es heute Modelle gibt, die bis zu 200 Watt Leistung liefern. Die ausgegebene Leistung kann über den Akkuträger selbst reguliert werden und regelt das Dampfvolumen, die Temperatur sowie die Dichte. So kann jeder die für ihn passende Einstellung finden.

Je nachdem, welcher Verdampfer genutzt wird und wie die eigenen Vorlieben liegen, kann auch der Modi bei vielen Akkuträgern beliebig gewechselt werden. Neben der Einstellung der Ohm-Zahl kann zwischen dem Betrieb in Watt, Volt oder sogar im Temperaturmodus gewählt werden. Die individuell richtige Einstellung, bei der Geschmack und Dampfeigenschaften ein harmonisches Gesamtbild ergeben, wird dann als Sweetspot bezeichnet und liegt bei jedem Menschen dementsprechend anders.

Alle Informationen zu den vorgenommenen Einstellungen lassen sich in den Displays der Akkuträger ablesen und dementsprechend natürlich auch verändern. Für die Einstellungen stehen oft zwei weitere Tasten zur Verfügung, die mit einem Plus- und einem Minus-Symbol gekennzeichnet sind. Über die Bedienungsanleitung des Akkuträgers findet man schnell heraus, wie man in die jeweiligen Einstellungen für Temperatur, Watt, Volt etc. kommt (hier wird meist der Taster mit einbezogen) und kann dann über die Tasten seinen Sweetspot finden.

Form und Design von Akkuträgern

Bietet schon die technische Ausstattung der Akkuträger viel Entscheidungsspielraum beim Kauf, so wird man schier überwältigt sein von all den Formen und Designs, die angeboten werden. Wobei hier auch deutlich Trends eine Rolle spielen und die Hersteller nicht müde werden, immer neue Variationen auf den Markt zu bringen, in der Hoffnung, damit einen neuen Trend zu kreieren.

So waren beispielsweise vor einigen Jahren röhrenförmige Akkuträger (auch Tubes genannt) Standard. Sie unterschieden sich vor allem in Länge, Durchmesser und Farbe. Zu jener Zeit bevorzugten Dampfer für unterwegs eher kleinere und leichtere Geräte und nutzten dann zu Hause auch gern größere Ausführungen mit mehr Leistung. Auch heute gibt es noch Tubes, die natürlich in der Leistung auf dem neuesten Stand der Technik sind, jedoch greifen viele Dampfer nun eher zu kompakten Boxen, die wiederum in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind.

Von klein und schmal bis hin zu breit und klobig – in der Welt der Akkuträger-Boxen gibt es alles. Kleine Boxen, meist mit integriertem Akku, kamen ursprünglich für Frauen auf den Markt, wurden aber schnell auch gern von Männer gekauft und genutzt, die ihre E-Zigarette gern unauffällig oder handlich mögen. Größere Boxen, die teilweise der Größe einer Zigarettenschachtel nahekommen, bieten oftmals mehr Leistung und sind robuster, sodass sie auch bei Freizeitaktivitäten oder der Ausübung von eher handwerklichen Berufen nicht so schnell kaputtgehen.

Neben der Form spielt natürlich auch das Design der E-Zigarette eine große Rolle. Viele Hersteller setzen inzwischen auf eine große Farbpalette und vom eleganten Silber bis hin zum knalligen Pink oder Grün ist alles zu haben.

Sollte die gewünschte Farbe oder ein präferiertes Muster nicht angeboten werden, helfen oftmals Hüllen aus Silikon weiter, die auch vom Hersteller angeboten werden. Sie schützen den Akkuträger nicht nur, sondern bieten auch Möglichkeiten zur Gestaltung. Darüber hinaus werden auch Sticker angeboten, mit denen man sein Gerät individuell aufwerten kann und es gibt sogar Services, die Airbrushing und andere Techniken zur Verschönerung möglich machen.

Fazit

Die Auswahl an Akkuträgern ist groß und ständig gibt es neue Geräte, die sich in Technik oder Design von dem vorhandenen Angebot unterscheiden. Viele Dampfer verfügen über eine große Auswahl an Akkuträgern, die im Laufe der Zeit entstanden ist und investieren gern auch etwas mehr Geld, um besondere Stücke zu kaufen. Für den Alltag und die breite Masse der Dampfer gibt es jedoch auch viele günstige Geräte, mit denen das Dampfen zum Vergnügen wird.

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