Schweiz: das Land der Eidgenossen

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Die Schweizer Alpen

Die Schweiz zählt nicht von ungefähr zu einem der beliebtesten Urlaubsländer, besticht sie doch neben einzigartigen Naturgegebenheiten auch durch erstklassige hygienische Verhältnisse sowie einen allgemein hohen Reisekomfort. Erholungsbedürftige, Naturliebhaber und Sportbegeisterte werden in der Alpenrepublik gewiss auf ihre Kosten kommen.

Dies war jedoch nicht immer so. Denn in der Vergangenheit galt die Schweiz aufgrund ihrer schweren Zugänglichkeit über Berge, Flüsse und Pässe vor allem Abenteuerlustigen als lohnenswertes Reiseziel. Schließlich werden bis zu 60 Prozent von den majestätischen Gebirgszügen, welche sich in die Alpen- und Voralpenregion aufteilen lassen, bestimmt.

Zu den bekanntesten Berggiganten zählen die Dufourspitze mit einer Höhe von 4634 Metern sowie das Matterhorn mit 4478 Metern. Abgesehen davon laden zahlreiche Seen, Flüsse und Wasserfälle wie der Genfersee, die Rhone sowie der Rheinfall zu einer breiten Palette an Freizeitaktivitäten ein.

Der im Süden des Landes gelegene Lago Maggiore wiederum lockt mit einem milden Klima und mediterranem Ambiente. Zudem verfügt die Schweiz über eine Fülle an vorbildlich gepflegten und ausgeschilderten Wanderwegen, welche nicht zuletzt für Sommertouristen einen attraktiven Anziehungspunkt darstellen.

Für dieses relativ kleine Land bezeichnend ist unter anderem die Verwendung von vier Amtssprachen, darunter die rätoromanische, deutsche, italienische und französische Sprache. Je nach Nachbarland überwiegt der Anteil der in den einzelnen Regionen, hier Kantone genannt, gesprochenen Sprache. Zudem hat die Schweiz keine Haupt- sondern eine Bundesstadt, Bern, in der sich der Regierungssitz befindet.

Zu den größten Metropolen des Landes zählen Lausanne, Basel, Zürich und Genf.

Vor der Romanisierung im 1. Jahrhundert war das heutige Staatsgebiet der Schweiz von verschiedenen keltischen Völkern besiedelt. Strategische Bedeutung für deutsche Herrscher gewannen vor allem die Alpenpässe, welche eine natürliche Verbindung zu Italien darstellten.

Politisch hat die Schweiz innerhalb Europas eine Sonderstellung inne, da sie sich als mehrsprachige und multikulturelle ”Willensnation” begreift, welche auf einer gemeinsamen Geschichte anstatt einer gemeinsamen Sprache basiert.

Wirtschaftlich betrachtet zählt das Land zu einer der weltweit reichsten Volkswirtschaftssysteme, welches sich vor allem auf der anhaltenden Preisstabilität begründet. In puncto Wettbewerbsfähigkeit nimmt die Schweiz nach neusten Studien sogar noch vor den USA den ersten Platz ein.

Ein Großteil des schweizerischen Wohlstands lässt sich auf die Industrieproduktion zurückführen. Das international erfolgreiche Unternehmen Nestlé wird jedem ein Begriff sein. Auch der Tourismus spielt in der Schweiz als einem der beliebtesten Wintersportgebiete eine große Rolle.

Kultur und Bräuche werden größtenteils von den Grenzländern des Alpenparadieses, das heißt Liechtenstein, Österreich, Italien, Frankreich sowie Deutschland bestimmt und sind regional geprägt. Dies äußert sich sowohl in traditionellem Kunsthandwerk als auch in Festen, Riten, Musik und Dichtung.

Überregionalen Bekanntheitsgrad genießen unter anderem Ereignisse wie das sogenannte Fest der Winzer sowie die Luzerner Fasnacht sowie kulturelle Veranstaltungsorte wie das Cabaret Voltaire und das Schauspielhaus und Opernhaus in Zürich. In Bezug auf musikalische Darbietungen gilt die Schweiz weltweit als Austragungsort der zahlreichsten Open-Air-Veranstaltungen.

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