OnPage-Optimierung – so geht das

onpage-optimierung
OnPage-Optimierung: wer Google überzeugen möchte, muss Qualität liefern.

Wenn du dich bereits ein wenig mit dem Thema SEO auseinandergesetzt hast, bist du mit Sicherheit schon auf das Wort OnPage-Optimierung gestoßen. Dieser Begriff lässt sich ganz einfach ins Deutsche übersetzen: Optimierungen auf deiner Webseite, die für eine bessere Auffindbarkeit sorgen sollen. Im Gegensatz dazu steht die OffPage-Optimierung, die außerhalb der Seite stattfindet. In diesem Beitrag stellen wir die wichtigsten Punkte einer gelungenen OnPage-Optimierung vor.

1. Keywordrecherche

Dieser Schritt ist wohl der essentiellste überhaupt und sollte noch vor der Anmeldung einer Domain geschehen. Je nach Art deiner Webseite ist es sinnvoll, eines der Hauptschlagwörter in den Domain-Namen zu integrieren. Baust du etwa eine Ratgeberseite zum Thema Staubsauger, empfiehlt sich ein Domain-Name wie „staubsauger-test“ oder „staubsauger-ratgeber“. So weiß die Suchmaschine gleich, worum es sich auf der Seite handelt. Möchtest du dagegen eine Marke aufbauen, benutze deren Namen in der Domain.

Jetzt aber zum wichtigeren Teil, das Finden von passenden Keywords. Sicherlich hast du bereits Schlagwörter im Kopf, für die deine Seite ranken soll. Doch meist ist der Wettbewerb auf Keywords, die uns sofort in den Sinn kommen, zu groß, um schnell gute Rankings erzielen zu können. Also suche nach Variationen bzw. verwandten Suchbegriffen. Auch gut sind Longtail-Variationen, also mehrere aneinander gereihte Begriffe wie „Staubsauger Marke XY kaufen“. Hier ist der Wettbewerb meist überschaubarer und die Chancen auf ein gutes Ranking besser, auch wenn die Suchanfragen geringer sind.

Wie finde ich die richtigen Keywords?

Zunächst einmal solltest du ein Brainstorming zu deinem Hauptbegriff machen. Welche Assoziationen und Synonyme fallen dir dazu ein? Gibt es spezifische Fragen? Ziehe auch deine Bekannten mit ein und frage sie nach Ideen.

Foren eignen sich perfekt, um an nutzerbezogene Daten deiner Zielgruppe zu gelangen. Als Nächstes kannst du den Begriff googeln. Unterhalb der Suchergebnisse findest du nun verwandte Suchanfragen mit Abwandlungen und verwandten Suchbegriffen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Suchbegriff einzugeben und auf die Leertaste zu drücken. Sofort schlägt dir Google weitere Suchanfragen vor. Damit du nicht alles händisch machen musst, nutze ein Keywordtool, das dir alle Variationen aus den Suchanfragen der Suchmaschinen zieht und übersichtlich bereitstellt.

Hast du genügend Begriffe beieinander, empfehle ich dir den Keyword-Planer von GoogleAdwords. Zwar musst du hier eine Kampagne anlegen, um ihn nutzen zu können, doch diese kannst du einfach auf inaktiv setzen. Der Keyword-Planer zeigt dir die durchschnittlichen Suchanfragen für die eingegebenen Keywords in einem bestimmten Zeitraum an. Ziel ist es, ein Keyword mit hohem Suchvolumen zu finden.

Sofern du ein Produkt verkaufst, ist es außerdem ratsam, den CPC-Angebotsvorschlag im Auge zu behalten. Dieser zeigt an, ob dafür viel Geld geboten wird, also, ob Kaufkraft dahintersteckt. Ein Wert von 1 € und darüber ist gut.

Nun gilt es herauszufinden, wie der Wettbewerb zu diesem Keyword ist. Dazu kannst du Seiten wie Sistrix nutzen. Diese errechnen dir anhand ihrer eigenen Algorithmen die Wettbewerbschancen deiner Keywords sind. Dazu beziehen die Tools den Trust der Seite, das Backlinkprofil und andere Faktoren mit ein. Desto schwächer der Wettbewerb, desto besser deine Chancen.

Hast du einige Keywords gefunden, geht es an die Content-Erstellung, wo wir auch schon beim nächsten Punkt sind.

2. Hervorragender Content

Content, das heißt die Inhalte deiner Seite, sind enorm wichtig. Natürlich solltest du die Algorithmen der Suchmaschinen im Hinterkopf behalten, doch fokussiere dich beim Erstellen neuen Contents auf deine Zielgruppe. Versetzte dich in sie hinein und versuche zu verstehen, welche Probleme und Fragen sie haben. Gib ihnen in deinem Inhalt die passenden Antworten und Lösungsvorschläge. Prüfe den Content, den es bereits zu deinem Keyword gibt, und notiere, was dir fehlt. Informiere dich zu dem Thema und schreibe einen Artikel, der noch besser ist.

Lange Artikel ranken in der Regel besser, doch erzwinge nicht 2000 Worte, wenn dir gerade nur 400 einfallen. Wenn du das Thema sinnvoll und lösungsorientiert in 400 Wörtern rüberbringen kannst, dann ist auch das in Ordnung. Gehe bedacht an die Erstellung neuer Inhalte heran, schlafe mehrere Nächte darüber, bevor du sie online stellst. Prüfe die Rechtschreibung und die Verständlichkeit. Lasse sie zur Not gegenlesen. Arbeite mit Absätzen, passenden Bilder, Infografiken und Videos. Benutze die HTML-Tags H1 bis H6, um deinen Text zu gliedern.

Der H1-Tag sollte nur einmal vorkommen, den Rest kannst du öfters verwenden. Bringe das Keyword und Variationen sinnvoll in ein paar der Überschriften unter. Vernachlässige auch nicht das Bilder-SEO. Durch die richtige Benennung der Bilddateien und das Ausfüllen des alt-Tags, gibst du den Crawlern wichtige Infos. Außerdem kann deine Seite dadurch in der Bildersuche gefunden werden.

Verlinke deine Artikel sinnvoll untereinander und nutze im Anchor-Text die relevanten Keywords. Wichtig ist, immer nur eine Seite pro Keyword zu optimieren.

Bedenke immer: Wer auf Platz 1 in den Suchergebnissen rankt, der hat einen triftigen Grund dafür. Überlege dir, weshalb dein Artikel es verdient hat, ganz oben platziert zu werden.

3. Design und Funktionalität der Webseite

Damit deine Inhalte auch gerne gelesen werden und die Nutzer lange auf deiner Seite verweilen, wähle ein ansprechendes Design. Der Sinn bzw. der Nutzen der Seite sollte gut verständlich, die Unterseiten leicht zu finden sein. Achte darauf, dass jede Inhaltsseite innerhalb weniger Klicks von der Startseite aus erreicht wird. Opulente Layouts mit dramatischen Effekten sind zwar schön anzusehen, können aber lange Ladezeiten aufweisen.

In Zeiten der mobilen Internetnutzung muss es schnell gehen, die Nutzer haben womöglich schlechten Empfang und springen wieder ab, wenn die Seite zu lange lädt. Überprüfe regelmäßig die Ladezeiten mit Google PageSpeed Insights. Stelle hierbei auch sicher, dass die Seite responsiv ist, das heißt auf jedem Endgerät optimal ausgegeben wird. Wenn du dir unsicher bist, ob die Leute sich gut zurechtfinden, ziehe Bekannte zu Rat, die die Seite noch nie gesehen haben. Dein Design muss in erster Linie ansprechend und zielführend sein, es sollte den Sinn der Seite nicht überschatten. Im Hinblick auf eine schnelle Ladezeit solltest du auch darauf achten, dass deine Bilddateien nicht zu groß sind. Komprimiere diese lieber, bevor du sie hochlädst.

Kaputte URLs sind verschenktes Potenzial. Nutze ein Analysetool, um solche Seiten zu finden und richte eine 301-Weiterleitung auf eine ähnliche Seite ein oder frische sie mit neuem Inhalt auf.

4. Metainformationen und URL-Struktur

Die Metainformationen werden in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt und sind sozusagen dein Schaufenster. Also fülle für jede Seite den Title-Tag und die Meta-Description aus. Der Title-Tag steht über der URL in der Trefferliste und sollte das Keyword beinhalten. Die Meta-Description steht darunter und dient dazu, den Inhalt der Seite genauer zu beschreiben. Setze auch hier das Keyword möglichst weit nach vorne und versuche mit ein, zwei überzeugenden Sätzen den Suchenden von deiner Seite zu überzeugen.

Am Ende sollte immer ein Call-to-Action stehen, also „Mehr erfahren!“ oder „Sofort bestellen!“. Nicht zu vernachlässigen ist in diesem Zuge die URL-Struktur deiner Seite. Wenn du die Möglichkeit hast, diese individuell anzupassen, nutze dies zu deinem Vorteil. Seltsame Aneinanderreihungen wie „index/article/xlzzg2/“ sehen nicht nur unschön aus, sondern verraten den Crawlern und Benutzern auch nichts über den Inhalt der Seite.

Trenne die Wörter durch Bindestriche und halte dich kurz. Streiche die Füllwörter aus deiner Überschrift und nutze sie als URL-Titel. Mit einem SERP Snippet Generator lassen sich die Metainformationen auf korrekte Darstellung prüfen.

Damit sind wir auch schon ans Ende unserer Liste gelangt und damit zum Beginn deiner OnPage-Optimierung. Viel Erfolg beim Umsetzen!

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