So funktioniert Suchmaschinenoptimierung

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SEO hilf: nur eine Website, die von Google gut gefunden wird, hat Aussicht auf Erfolg.

Wer sucht, der findet – so lautet ein altes Sprichwort. Erreichbarkeit ist alles im Online-Geschäft. Dazu genügt es allerdings nicht, mit einer permanenten Präsenz über eine Website auf Laufkundschaft zu warten. Wie in einer Fußgängerzone braucht es Wegweiser, die potenzielle Interessenten automatisch zum eigenen Laden führen. Vor allem Neukunden stolpern meist völlig blind auf ihrer Suche nach einem geeigneten Anbieter durch das World Wide Web.

Suchmaschinen dienen als Kompass durch die verwirrende Vielfalt des Internets. In aller Regel werden nur die obersten Ränge bei der Ergebnisliste in die engere Auswahl einbezogen. Die Struktur und massive Anzahl an potenziellen Adressen machen eine günstige Positionierung allerdings zu einem schwierigen Unterfangen.

SEO bietet Lösungen an, damit Webseiten-Betreiber aus dem Schatten ihrer Konkurrenten treten können. Doch ein Selbstläufer stellt die Optimierung für Suchmaschinen keineswegs dar, sondern ist wichtiger Bestandteil eines durchdachten Gesamtkonzeptes, siehe auch markus-esser.eu/suchmaschinenoptimierung/.

Was bedeutet SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization und ist ein relativ neuartiger Begriff für ein bereits altes Phänomen. Seit zunehmender Verfügbarkeit des Internets Mitte der Neunzigerjahre helfen Suchmaschinen bei der Orientierung durch unzählige Webseiten. In den Jahren nach der Jahrtausendwende kamen immer mehr Privatpersonen dank günstiger Flat-Rates in den Genuss eines bezahlbaren und schnellen Internetzuganges. Inzwischen geben Mobile-Devices den Ton an.

Der Zugang zum Netz gehört zum Alltagsgeschäft und mit diesem Wandel veränderten sich die Vertriebswege von Unternehmen. Ein beachtlicher Teil des Handels verlagert sich auf Online-Shops. Wer sich dem Trend entzieht, läuft Gefahr als Schlusslicht in Sachen Bekanntheit und Erreichbarkeit zu enden. Diese neuen Regeln gelten natürlich für jede Art von Online-Konzept unabhängig von der Intention des Webseiten-Betreibers.

Eine gute Platzierung in einer Suchmaschine bringt neue, virtuelle Laufkundschaft. Gerade für neue Webseiten ist es schwierig, von potenzieller Kundschaft ausfindig gemacht zu werden. Denn diese wissen häufig nichts von den Angeboten und verlassen sich vollständig auf die Resultate der Suchmaschinen.

Das Internet verdrängt damit die einst sehr gefragten Branchenbücher. Anstelle zu Telefon und Katalogen erfolgt der Griff zum Smartphone, Tablet oder PC. Mithilfe von Schlagwörtern gehen Nutzer mit Google auf die Suche nach dem gewünschten Produkt.

Die künstliche Intelligenz der Suchmaschine wählt seine Ergebnisse allerdings nicht zufällig aus. Relevanz, Design und die eingetragenen Stichwörter werden von sogenannten Crawlern ausgewertet. Diese Roboterprogramme durchforsten regelmäßig Internetseiten nach Neuigkeiten und katalogisieren sie anhand von verschiedenen Kriterien in einer Rangliste, siehe auch den SEO-Leitfaden von Google.

Suchmaschinenoptimierung dient dazu, eine möglichst hohe Priorisierung nach Abschluss dieser Prozedur zu erhalten. Die Erhöhung des Traffics als oberstes Ziel geniert einen höheren Bekanntheitsgrad und zieht als Folge neue Interessenten für die eigene Homepage oder einen Online-Shop nach sich.

Warum ist SEO heute so wichtig?

Es ist ein typisches Problem: Die neue Webseite steht online, doch die Besucherzahlen fallen eher spärlich aus. Vor allem im kommerziellen Bereich ist dies ein No-Go und stellt eine handfeste Bedrohung für den Fortbestand des virtuellen Geschäftes dar. SEO lockt auf unauffälligem Wege Besucher an, ohne diese mit nervigen Spam-Mails oder anderen, fragwürdigen Methoden zu belästigen. Dabei bleibt Suchmaschinenoptimierung für Privat- wie Geschäftsleute gleichermaßen von Bedeutung.

Wann immer eine möglichst große Menge an Menschen als Zielgruppe angesprochen werden soll, ist dies ein unverzichtbares Mittel zur Generierung von Traffic. Die korrekte Ausrichtung der Webseite anhand von Inhalten, Tags und Struktur macht die Präsenz überhaupt erst zugänglich für die Suchmaschinen. Bildlich gesprochen: Fehlt es an einem interessanten Geruch, nehmen die Spürhunde von Google und Konkurrenten keine Fährte auf.

Daher sollten Webseiten-Betreiber ihr komplettes Konzept gezielt an diese Prinzipien ausrichten und von Beginn an in das Grunddesign einfließen lassen. Bots müssen auf relevante Schlüsselbegriffe in offiziellen Texten sowie in unsichtbaren Elementen des Codes stoßen und sie in einem inhaltlichen Kontext antreffen.

Im Gegensatz zu Werbung ist Suchmaschinenoptimierung dauerhaft kostenlos, sofern keine SEO-Agentur für die Integration einer schlüssigen Umsetzung beauftragt wurde. Aber selbst dann gilt diese Methode als vergleichsweise sehr kosteneffizient.

Je höher die Platzierung ausfällt, desto eher kommt der Stein ins Rollen: Ein Grundstock an Neuzugängen hält die Webseite im Bewusstsein der Menschen und sorgt für einen zusätzlichen Werbeeffekt. Stimmen Layout und Angebot, generiert durchdachtes SEO zusätzlichen Umsatz und hilft Besuchern, sich besser zurechtzufinden und ihre ursprünglichen Anliegen zu befriedigen.

Wie funktioniert eine sinnvolle SEO-Umsetzung?

Suchmaschinenoptimierung setzt sich aus zwei Grundpfeilern zusammen: Onpage-SEO sowie Offpage-SEO. Zunächst steht jedoch eine Keyword-Recherche für die Suche der eigenen Inhalte an. Hier wird geklärt, bei welchen Schlagworten später die Suchmaschine die Seite hervorheben soll. Eine selbst erstellte Liste mit möglichen Begriffen bildet das Fundament, das durch zusätzliche Software-Tools wie den Keyword Planer aus dem Hause Google ergänzt wird.

Verwandte Suchanfragen sowie Trendanalysen auf Google Trends liefern zusätzliche Anhaltspunkte, welche Begriffe die Nutzer im Web allgemein bevorzugen. Die offensichtlichsten und populärsten Kandidaten sollten auf jeden Fall später Teil der Textgestaltung und SEO-Optimierung werden.

Onpage-Suchmaschinenoptimierung

Der Begriff Onpage-Optimierung umfasst alle Methoden, die direkt auf der Webseite selbst der Optimierung dienen. Dies beinhaltet die technische Umsetzung sowie die präsentierten Inhalte in Form von Texten oder Bildern. Eine individuelle Ausrichtung einzelner Seiten anhand spezifischer Keywords und verwandten Begriffe unterstützt das Vorhaben. Bei der Erstellung von Texten steht der Mehrwert für den Leser im Vordergrund. Starre Abfolgen von Schlagworten in uninspirierten Textblöcken ohne Kontext erkennen moderne Suchmaschinen recht schnell.

Als Konsequenz fällt das Ranking ab und das ursprüngliche Ziel, eine höhere Besucherzahl, wird dadurch torpediert. Informativer und teils auch unterhaltsamer Content gilt als Motor einer guten Ausrichtung für die Suchmaschine. Fällt dieser weg, bleiben alle anderen Maßnahmen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Eine markante, aber auch einfache URL markiert die virtuelle Adresse der Webseite. Der Seitenname sollte auch Bestandteil der Keywords sein.

Positiven Einfluss bewirkt die umsichtige Verteilung der Schlüsselwörter in Headlines und im Text in markanter, sinnvoller Wortwahl. Eine unnötige Schwemme an Keywords führt zu einer schlechten Leserlichkeit und lässt schnell einen reinen Fülltext für SEO vermuten. Verschachtelte Unterseiten ohne sauberer Verlinkung und durchdachte Navigation schrecken Nutzer sowie Crawler ab. Gleichzeitig müssen Webseiten auf das entsprechende Endgerät ausgerichtet sein.

Eine multiple Ausrichtung durch sogenanntes Responsive Design sorgt für eine saubere Präsentation an unterschiedlichen Bildschirmen, darunter Smartphones, Tablets oder Monitoren. Dementsprechend dürfen auch Grafiken oder Scripts nicht zu ausladend ausfallen. Lange Ladezeiten verringern den sogenannten Page-Speed-Wert. Ausufernde Verzögerungen bei schwacher Internetanbindung gelten als ungünstig für einen guten Listenplatz.

Eine klare Strukturierung und eindeutige Benennung von Unterseiten sowie Dateien und deren Ordnern erleichtern die Analyse durch die Suchmaschine erheblich. Extrem wichtig bleibt auch ein möglichst kurzer Weg von Hauptseite zu dem gesuchten Produkt. Je weniger Klicks für das Erreichen eines bestimmten Ziels vonnöten sind, desto besser kommen Besucher auf der Seite zurecht.

Google berücksichtigt stets einen klar durchdachten Aufbau. Sogenannte Tags, sichtbare Einträge, sowie Meta-Tags, im Code geschriebene Bemerkungen, sollten das relevante Schlüsselwort für die entsprechende Sektion enthalten. Eine sinnvolle Eingliederung der Hauptüberschrift, die stets mit dem HTML-Tag „h1“ eröffnet wird, ist unverzichtbar. Unterüberschriften folgen entsprechend dem inhaltlichen Aufbau mit einer höheren Nummer von „h2“ bis „h6“.

Übrigens wissen auch Suchmaschinen Hilfestellung bei der Durchsuchung nach relevanten Inhalten zu schätzen. In der Datei „robots.txt“ hinterlegen Webseitenbetreiber Informationen bezüglich der zu durchsuchenden Areale. So erspart sich der Crawler unnötige Mühe und zugleich wirkt dies dem Eindruck eines überfrachteten Designs entgegen.

Prinzipiell lohnt es sich auch, auf der Hauptseite das Interesse des Besuchers sofort zu binden. Springen diese unmittelbar nach dem Aufruf wieder ab, erhöht sich die Bounce Rate. Diese gilt als Indikator für wenig relevante Inhalte und nicht sonderlich informative Seiten.

Offpage-SEO

Verbesserung der Platzierungen ist auch abseits des direkten Webseiten-Codes realisierbar. Offpage-Maßnahmen werden daher primär in externen Quellen umgesetzt. Als beliebtes Mittel stehen vor allem Backlinks im Vordergrund. Hier verlinkt eine andere Webseite Nutzer zur eigenen Online-Präsenz. Diese Art der Vernetzung vor allem bei seriösen und ebenfalls hoch bewerteten Seiten steigert zusätzlich die Relevanz bei der Auswertung durch Suchmaschinen.

Somit richtet sich die Beurteilung von Backlinks nicht nur nach der Quantität, sondern besonders auch nach der Qualität der Ursprungsseite. Relativ nutzlos erweisen sich im Gegenzug massenhafte Verlinkungen von weitestgehend unbekannten Adressen. Nur wie gelangen Webseiten-Betreiber an die wertvolle Schützenhilfe von außerhalb? Rein strategisch ist eine vielfältige Aufstellung stets ratsam. Zunächst jedoch erfolgt der wohl offensichtlichste Weg, die Eintragung in bekannte Firmen- und Branchenverzeichnisse.

Kommerzielle Partnerschaften stellen die einfachste Möglichkeit dar. Affiliates dienen dabei als bezahlte Werbeträger und sorgen für die Generierung von Backlinks mittels Empfehlungen und Beiträgen bezüglich des eigenen Angebots. Spezielle Aktionen oder interessante Beiträge mit Kontext zur eigenen Webseite erregen in der Regel die Aufmerksamkeit von Internetnutzern. Des Weiteren lässt sich dieses Prinzip der thematischen Überschneidung auch auf den Backlink-Inhaber übertragen.

Steht der Handel mit PC-Spielen im Vordergrund, stellt ein Backlink bei Hardware-Anbietern oder auf Gaming-Seiten eine sinnvolle Verkettung dar. Im Gegenzug warten hier einige Fallstricke, wenn beide Linkpartner von Angebot und Informationsgehalt keine Gemeinsamkeiten aufweisen.

Inhaltlich hochwertige Beiträge in gut besuchten Foren oder auf Blogs stellen eine wichtige Verbindung zu potenzieller Laufkundschaft her. Vermarktung auf diese Art gehört zur Hauptstrategie. Nur überzeugte Menschen entscheiden sich ohne finanziellen Anreiz für die Platzierung einer Empfehlung. Die Nutzung und Kompatibilität von Social-Media-Buttons erleichtert den Prozess enorm. Eine permanente Präsenz in Social Networks (Facebook, Twitter) dient als effektive Plattform für das gezielte Setzen von Einladungen. Allerdings herrschen hier die gleichen Gesetze wie bei der Webpage-Gestaltung: Guter Inhalt und Relevanz bleiben oberstes Gebot. Stures Setzen von Backlinks führt zu keiner Ranking-Verbesserung und wirkt auf viele Nutzer tendenziell abstoßend. Interessante Beiträge über ähnliche Themenbereiche binden hingegen neugierige Besucher.

Gezielte Werbung für eigene Unterseiten, Artikel oder die Webpage allgemein sollte daher nur sehr diskret eingestreut werden. Vorsicht ist auch bei der Wahl des Linkbezeichnung angeraten. Häufig verlinken externe Quellen den Seitentitel als Ankertext. Daher hilft ein klug gewählte Seitenbezeichnung mit passendem Keyword bei einer positiven Bewertung. Wenn es möglich ist, sollten auch unterschiedliche Ankertexte zum Einsatz kommen. Durch sogenannte Deeplinks lassen sich gezielt Unterseiten ansteuern. Eine Individualisierung des Titels abhängig vom Inhalt bleibt aus diesem Grunde empfehlenswert.

Gegenseitige Unterstützung in Netzwerken fördert den Aufbau und die Pflege guter Beziehungen. Ebenfalls erweist sich die gezielte Kontaktaufnahme zu themenverwandten Online-Präsenzen als ein wichtiges Hilfsmittel. Früher oder später führen diese Bekanntschaften möglicherweise zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Google bemerkt recht schnell, wenn monotone Empfehlungen, immer der gleichen Quelle entspringen. Eine natürliche Streuung auf unterschiedlichen Webseiten sorgt für eine lockere und glaubwürdigere Anbindung.

Suchmaschinenoptimierung: diese Fehler gilt es zu vermeiden

Fehler bei der Umsetzung von SEO-Maßnahmen verkehren den beabsichtigten Effekt im schlimmsten Fall ins Gegenteil. Eine kleine Zusammenfassung der typischsten Irrtümer oder Fehler hilft bei einer korrekten SEO-Einbindung.

  • Suchmaschinenoptimierung nachschieben: Maßnahmen im Nachhinein auf eine völlig unpassende Grundlage zu stülpen, funktioniert in der Regel nicht. SEO gehört als essenzielles Grundkonzept zu dem Aufbau einer Webseite dazu.
  • Reputation vernachlässigen: Gezielter Aufbau zu relevanten Partnerseiten ist unverzichtbar für wertvolle Backlinks. Übereifriges Vorgehen schadet allerdings rasch dem eigenen Ansehen. Ein stetiger Aufbau mit Augenmaß ist besser.
  • Strukturdurcheinander: Datennamen, Ordner, Pfade und URL-Bezeichnungen sollten stets klar und prägnant ausfallen. Ebenso gilt dies für die interne Verlinkung. Überladene Seiten mit schlechter Navigation stoßen auf wenig Gegenliebe bei Suchmaschinen.
  • Title-Tags variieren: Bei jedem Unterthema oder Produkt sollten individuelle Titel-Tags zum Einsatz kommen. Permanente Wiederholungen des identischen Titels wirken dagegen wie Spam auf Crawler.
  • Content beliebig: Inhalte sollten möglichst einzigartig sein. Texte mit großer Ähnlichkeit zu anderen Bezugsquellen unterminieren die SEO-Bemühungen. Schwache Texte mit fehlender Struktur und ohne Mehrwert haben nur einen geringen Nutzen.
  • Platzierung von Keywords: Starke Ansammlungen von Schlüsselwörtern ohne Synonyme wirken unseriös und abstoßend auf Leser. Gleichzeitig führt das Fehlen von Meta-Tags zu einer schlechteren SEO-Bewertung.
  • Performance ignorieren: Eine flotte Präsentation erfordert einen aktuellen, aber auch kompatiblen Code. Alle gängigen Browser müssen mit der Sprache zurechtkommen. Außerdem führt eine Überladung mit Designelementen zu einer hohen Wartezeit, die zum Absprung vieler Erstbesucher führen kann.
  • Redirects in Massen: Redirects dienen in vielen Fällen zur Autokorrektur bei Tippfehlern oder Bewahrung alter SEO-Kapazitäten abgelaufener Seiten. So wird der Nutzer automatisch von einer falschen oder abgelaufenen Webseite auf die aktuelle Adresse verwiesen. Eine übermäßige Nutzung der äußerst wichtigen und sinnvollen Redirects führt zu einer Abwertung bei Ranglistenplätzen.
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