Versicherungen wie Sand am Meer

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Es gibt unzählige Versicherungen, doch nur manche sind wirklich sinnvoll. Folgender Artikel erklärt, wann Privathaftpflicht, Risikolebensversicherung und Co. notwendig sind und welche Policen beispielsweise nur Selbständige benötigen.

Die Umstände entscheiden

Grundsätzlich gilt: Ob eine Versicherung vorteilhaft ist oder nicht, hängt von den persönlichen Umständen ab. Wer einen Listenhund besitzt, benötigt andere Policen als jemand, der Wohnungen vermietet oder Extremsport betreibt. Auch Familienstand, berufliche Situation und Vermögen spielen bei der Wahl der Versicherungen eine Rolle.

Einige Policen werden jedoch zu jeder Zeit benötigt. So die private Haftpflichtversicherung, welche bei „unbeabsichtigter Sachzerstörung“ und ähnlichen Situationen greift.

Auch die Krankenversicherung ist Pflicht und kann noch um weitere Optionen wie etwa eine Auslandsreisekrankenversicherung aufgestockt werden. Je nach Situation sollte auch eine Berufsunfähigkeit abgesichert sein.

Notwendige Versicherungen

Schwere Unfälle oder Krankheiten sind leider keine Seltenheit. Dementsprechend sinnvoll ist es, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, um im Fall der Fälle abgesichert zu sein.

Dasselbe gilt für eine Risikolebensversicherung, welche Hinterbliebene absichert und für die private Pflegeversicherung, welche ebenfalls ausgesprochen nützlich sein kann.

Versicherungen für Selbständige und Freiberufler

Speziell für beruflich Selbstständige ist auch das Krankentagegeld hilfreich. Diese Police springt ein, wenn es zu einem längerfristigen Ausfall kommt und wird auch aktiv, wenn das eigene Kind versorgt werden muss und deshalb die Erwerbstätigkeit nicht ausgeführt werden kann.

Weitere Versicherungen, die je nach Situation für Selbstständige und Freiberufler infrage kommen, sind die Betriebshaftpflichtversicherung, die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und die Geschäftsinhaltsversicherung.

Versicherungen für individuelle Lebenssituationen

Auch für Menschen, die nicht selbstständig sind, gibt es einige Policen, die nur in bestimmten Lebenslagen notwendig sind.

Neben erwähnten Versicherungen, die in jedem Fall abgeschlossen werden sollten, gibt es Policen, die nicht immer lohnend sind. So etwa die Ausbildungs- oder Reisegepäckversicherung oder die Insassen-Unfallversicherung.

Bestimmte Produkte wie eine Glasversicherung oder die Kostenübernahme fürs Einbettzimmer im Krankenhaus sind im Normalfall nur teilweise nötig, da eine Zahlung aus eigener Tasche meist günstiger ist als die jahrelange Einzahlung in die Versicherung. Ähnliches gilt auch für die Sterbegeldversicherung, die die Kosten für eine Beisetzung übernimmt. Effektiver ist es, das Geld selbst anzusparen.

Diese Versicherungen sind unnötig

Häufig komplett unnötige Versicherungen sind in etwa spezielle Smartphone- oder Laptop-Versicherungen. Diese lohnen sich nur in wenigen Fällen und meist lassen sich entsprechende Schäden auch kostengünstiger abdecken.

Neben diesen kleinen Policen gibt es auch ein paar große Versicherungen, die heutzutage nicht mehr wirtschaftlich sind.

Die private Rentenversicherung beispielsweise lohnt sich wegen hoher Kosten und niedriger Rendite nur bedingt. Auch die kapitalgebundene Lebensversicherung ist aus diesen Gründen nicht notwendig und kann durch spezielle Sparpläne ersetzt werden.

 
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